Orthorexia nervosa


Wer gesunde Nahrungsmittel will, gilt als geisteskrank

Im Rahmen ihrer schier unaufhörlichen Versuche immer neue »geistige Störungen« zu erfinden, hat die Psychiatrieindustrie jetzt ihre bisher absurdeste Erkrankung ans Licht der Welt gebracht: die Störung, sich gesund ernähren zu wollen.

Das ist beileibe kein Witz: Wenn man sich bemüht, nur gesunde Nahrungsmittel zu essen, ist man »geistig erkrankt« und benötigt wahrscheinlich dringend medikamentöse Behandlung, vielleicht sogar mit starken Psychopharmaka. So berichtete die englische Tageszeitung The Guardian: »Die Fixierung auf gesunde Ernährung kann auf eine ernste psychologische Störung hindeuten.« Diese »Störung« werde als Orthorexia nervosa bezeichnet; dieser lateinische Begriff bedeutet im Wesentlichen »nervlich bedingtes Bemühen um richtiges Essen«.

Aber man kann dieses Krankheitsbild nun nicht einfach »Störung, bei der man ein nervös ausgeprägtes Verlangen nach gesundem Essen hat« nennen; das hörte sich ja so an, als wüsste man gar nicht, worüber man eigentlich redet. Am besten übersetzt man es dann ins Lateinische, da hört es sich gleich viel gelehrter an (auch wenn es das nicht ist). Auf ähnliche Weise sind viele Namen für Erkrankungen entstanden: Ärzte beschreiben die Symptome, die sie erkennen. Die Bezeichnung »Osteoporose« beispielsweise ist aus dem Griechischen abgeleitet und bedeutet so viel wie »Knochen, der aussieht wie ein Tuffstein«, d.h. ein Knochen mit Löchern.

Nun zurück zur neuen, frisch erfundenen Krankheit Orthorexia nervosa. Der Guardian berichtet weiter: »Bei einer Orthorexia entwickelt man im Allgemeinen strenge Regeln in Bezug auf das Essen. Man vermeidet den Kontakt mit Zucker, Salz, Koffein, Alkohol, Weizen, Gluten, Hefe, Soja, Mais und Molkereierzeugnissen.

Das ist der Einstieg in Diätregeln. Alle Lebensmittel, die mit Pestiziden oder Herbiziden in Berührung gekommen sind oder künstliche Zusatzstoffe enthalten, sind ebenfalls verboten.

Moment mal – wenn man Chemikalien, Molkereiprodukte, Soja und Zucker zu meiden sucht, macht das einen zum Geisteskranken?

Genau, so ist es. Zumindest, wenn es nach diesen Experten geht.

Wenn man sich heutzutage darum bemüht, Pestizide, Herbizide und genetisch manipulierte Zusatzstoffe wie Soja und Zucker zu vermeiden, stimmt etwas nicht mit einem.

Heißt das sozusagen im Umkehrschluss, dass derjenige, der Junkfood (»minderwertige Kost«) vorzieht, gilt als »normal«? Wenn man industriell hergestellte, minderwertige Nahrungsmittel mit synthetischen Chemikalien isst, dann ist das in Ordnung. Die geistig Gestörten sind diejenigen, die sich für biologisch angebaute Lebensmittel entscheiden.

Was heißt bei Lebensmitteln eigentlich »normal«?

Es wurde  gewarnt, man werde bald versuchen, Brokkoli wegen seiner gegen Krebs wirkenden sekundären Pflanzenstoffe zu ächten. Der jüngste Versuch, den Vorwurf einer geistigen Störung gegen Verbraucher ins Feld zu führen, die sich um ein gesundheitsbewusstes Essen bemühen, geht in die selbe Richtung. Man will Menschen, denen es um gesundes Essen geht, an den Rand drängen, indem man ihnen geistige Verwirrung unterstellt und damit eine Rechtfertigung dafür liefert, sie in psychiatrische Kliniken einzuliefern. Dort kann man sie dann mit Psychopharmaka behandeln und ihnen dazu ein Essen servieren, das industriell gefertigt ist und keine wirksamen Bestandteile – außer giftigen Chemikalien – mehr enthält. Aber der Guardian geht noch einen Schritt weiter und behauptet: »Die zwanghafte Einstufung von Nahrungsmitteln als gut oder schlecht kann bei einer Orthorexie schließlich zu Unterernährung führen.«

Dieser Unlogik folge, wer kann: Der Verzehr »guter« Nahrungsmittel führt zu Unterernährung! Schlechte Ernährung versorgt den Körper dann wohl mit allem, was man braucht. Diese Aussage über Ernährung ist das Absurdeste, was ich je gelesen habe. Kein Wunder, dass so viele Menschen heutzutage unter Erkrankungen leiden: Die etablierten Medien machen ihnen weis, wenn man sich gesund ernähre, leide man unter einer seelischen Störung, die zu Unterernährung führt!

Halten Sie den Mund und schlucken Sie Ihren Kunstfraß!

 Man will nicht, dass wir unsere Lebensmittel infrage stellen. Man soll Ruhe geben, den Mund halten, sein Essen reinhauen und futtern, was das Zeug hält. Keinesfalls soll man darüber nachdenken, was man da so isst, sondern sich an das halten, was einem die etablierten Medien mit ihren bunten Anzeigenblättern vorbeten. Hält man das minderwertige Junkfood für gesundheitsschädlich, ist das eine Geisteskrankheit, wussten Sie das nicht? Und wenn man in Bezug auf Nahrungsmittel »besessen« ist, was sich etwa daran zeigt, dass man die Liste der Inhaltsstoffe liest, ist man komisch – vielleicht sogar krank.

Das ist die Botschaft, die jetzt verbreitet wird. Wer Junkfood isst, ist »normal« und »gesund« und »wohlgenährt«. Wer sich gesund ernährt, ist krank, weicht von der Norm ab und ist unterernährt.

Es stellt sich die Frage, warum Menschen, die sich gesund ernähren, so angegriffen werden? Persönlichkeiten wie Dr. Gabriel Cousens kennen den Grund: Nur mit Naturkost ist man in der Lage, sein geistiges und spirituelles Bewusstsein zu erweitern.

Minderwertige Nahrung senkt das geistige Niveau und macht einen leichter manipulierbar. Es bringt buchstäblich den Geist in Unordnung, es betäubt die Sinne mit Geschmacksverstärkern, Aspartam und Hefeextrakten. Menschen, die sich vorwiegend von Junkfood ernähren, sind fügsam und verlieren rasch die Fähigkeit selbständig zu denken. Für sie ist alles wahr und richtig, was ihnen das Fernsehen oder andere »Autoritäten« vorsetzen. Nie hinterfragen sie ihr Handeln oder wollen wissen, was wirklich in der Welt um sie herum geschieht.

Im Gegensatz dazu werden Menschen, die sich gesund und natürlich ernähren – mit medizinisch wirksamen Nährstoffen – sich ihres Geistes und ihrer Spiritualität immer mehr bewusst. Mit der Zeit hinterfragen sie die Realität um sie herum und suchen nach tiefer gehender Erkenntnis in Bezug auf Begriffe wie Gemeinschaft, Natur, Ethik, Philosophie und dem großen Zusammenhang von allem in der Welt. Sie entwickeln ein »Bewusstsein« und erkennen sozusagen die Struktur der »Matrix«.

Ein solcher Vorgang bedeutet natürlich für diejenigen, die unsere konsumorientierte Gesellschaft beherrschen, eine Gefahr, denn Konsum hängt von Ignoranz in Verbindung mit Manipulierbarkeit ab. Damit die Menschen fortfahren, blind Nahrungsmittel, Medikamente, Krankenversicherungen und Konsumgüter zu erwerben, müssen ihre höheren Hirnfunktionen ausgeschaltet bleiben. Industriell hergestellte Nahrungsmittel mit ihrer Überfülle an giftigen Substanzen können genau das erreichen. Warum sonst werden industriell gefertigte Lebensmittel ohne Nährstoffe vorrangig in Schulen, Krankenhäusern und Gefängnissen verabreicht? Weil diese Ernährungsweise verhindert, dass Menschen ein höheres Bewusstseinsniveau erreichen und sich so leichter mit Ablenkungen abspeisen lassen: Fernsehen, Gewalt, Furcht, Sport, Sex usw.

Das Leben als »Zombie« ist heute in gewisser Weise deshalb gesellschaftlich akzeptiert, weil sich so viele Menschen so verhalten. Aber das macht es aus meiner Sicht noch lange nicht normal: Der im eigentlich Sinn »normale Mensch« ist eine autonome, gesunde, selbstbewusste Persönlichkeit, die sich wirkstoffreich und natürlich ernährt und als souveräner Bürger einer freien Welt handelt. Sich gesund zu ernähren entspricht der Wahl der roten Tablette (im Film Matrix erkennt der Held Neo die künstliche Welt der Matrix, die ihm die Realität nur vorspielt), denn sie eröffnet eine völlig neue Perspektive der Struktur der Realität. Man wird in die Lage versetzt, selbständig zu denken.

Minderwertiges Essen dagegen – oder, um im Beispiel zu bleiben: die Wahl der blauen Pille – belässt einen in der künstlichen Realität, in der die eigenen Erfahrungen durch Konsumgüterhersteller manipuliert werden, die mittels Designersubstanzen wie Geschmacksverstärker die Wahrnehmungen verzerren und so dem Geist vorgaukeln, man esse wirkliche Lebensmittel.

Wenn Sie am Leben bleiben und ein selbstbestimmtes, bewusstes Leben führen wollen, sollten Sie sich gesund ernähren. Aber man darf dann nicht erwarten, bei den allgemein anerkannten Gesundheitsexperten oder Ernährungswissenschaftlern beliebt zu sein – man wird Sie stattdessen für »verrückt« erklären, weil Sie nicht den vorherrschenden Ernährungsweisen mit ihren nährstoffarmen und künstlichen Substanzen überfrachteten Lebensmitteln frönen.

Aber Sie und ich kennen die Wahrheit: Wir sind die Normalen. Und die Junkfood-Fans sind die wirklichen Geisteskranken, und der einzige Weg, sie zur Realität hinzuführen, besteht darin, sie dazu zu bringen, sich gesund und natürlich zu ernähren.

Einige Menschen sind bereit, sich für die rote Pille zu entscheiden, andere nicht. Wir können ihnen nur den Weg zeigen. Ihn einschlagen müssen sie selbst.

Bis dahin sollte man den Erfüllungsgehilfen und Experten für »geistige Gesundheit« aus dem Weg gehen, die versuchen, einen als geistig verwirrt darzustellen, weil man darauf achtet, was man zu sich nimmt. Es ist nichts falsch daran, Zucker, Soja, Geschmacksverstärker, Aspartam, Glucose- und Fruktosesirup oder andere giftige Substanzen in der Nahrung zu meiden – schließlich hängt das Leben davon ab.

Die Bevölkerung der USA stellt derzeit den weltweit wohl größten Pool von Versuchskaninchen, an denen sich die möglichen negativen gesundheitlichen Auswirkungen des Verzehrs genetisch manipulierter Nahrungsmittel (GMO) untersuchen lassen.

Seit die Firma Monsanto erstmalig sein rBGH-Hormon für die Milchproduktion vermarktete – das war Mitte der 1990er-Jahre das umstrittene Prosilac –, ist es den Lebensmittelproduzenten in den USA gesetzlich verboten, ihre Produkte mit dem Kennzeichen GMO oder gar »GMO-frei« zu versehen. Zusätzlich zu einer bei vielen Millionen Amerikanern – Kindern und Erwachsenen – aufgetretenen regelrechten Epidemie merkwürdiger Allergien, die in unabhängigen Untersuchungen einer Ernährung mit GMO zugeordnet werden konnten, gibt es Hinweise darauf, dass eine scheußliche neue Hautkrankheit, die sogenannte Morgellonsche Krankheit (Morgellon’s Disease), ebenfalls mit dem regelmäßigen Verzehr genmanipulierter Lebensmittel in Verbindung steht. Mindestens 70 Prozent aller tagtäglich in Amerika verzehrten Lebensmittel enthalten GMO-Produkte.

Morgellonsche Krankheit – was ist das?

Recherchen ergeben nur sehr wenig über diese Krankheit. Ich danke der amerikanischen Forscherin Barbara H. Peterson für die Hintergrundinformationen dieser alarmierenden Geschichte. In einer Zeit, in der viele Regierungen in der EU von Monsanto, Syngenta, BASF, Bayer und anderen Agrarindustriekonzernen massiv bedrängt werden, die Freigabe ungetesteter GMO-Produkte für die menschliche Nahrungskette zuzulassen, könnte der folgende Beitrag vielleicht einige Alarmglocken läuten lassen, bevor es zu spät ist und auch in Europa, Afrika und Asien der sprichwörtliche Geist aus der Flasche entweicht.

Ursprünglich sagte man den Betroffenen, ihre Beschwerden seien nur eingebildet. Das war allerdings nur ein schwacher Trost für die leidenden Patienten. Die an der Morgellonschen Krankheit Erkrankten berichten, merkwürdiges faserähnliches Material quölle aus wunden Stellen oder Verletzungen, die sich auf der Haut bilden. Das Ganze geht einher mit einem stark schmerzendem Juckreiz, der als das ständige Gefühl beschrieben wurde, »etwas krabbele unter der Haut«.

Zelluloseähnliche Fäden in der menschlichen Haut: das Resultat von GMO?

Am 18. Mai 2006 brachte KGW, ein Nachrichtensender in Oregon, einen Beitrag mit dem Titel »Merkwürdige Krankheit: die Horrorgeschichte einer geheimnisvollen Krankheit«. Hier ein Auszug aus der Sendung:

[Dr. Drottar] Die arbeitsunfähige Hausärztin hatte das Gefühl, als ob Käfer unter ihrer Hut herumkrabbelten. »Wenn ich Leuten erzähle, was mir medizinisch widerfahren ist, dann meinen die, sie seien im Nirgendwo«, sagte Dr. Drottar.

Sie erwachte mit dem Gefühl, direkt unter ihrer Haut bewege sich Flüssigkeit. Oft quöllen feine schwarze oder blaue Haare aus ihrer Haut. »Ich dachte, ich sei mit Asbest in Berührung gekommen. Ich dachte, Asbest-Fasern kämen aus meiner Haut. Ich habe lange, dünne, haarähnliche Fasern herausgezogen, die extrem scharf waren und buchstäblich meine Fingernägel durchstechen konnten,« so Dr. Drottar.

Zusätzlich zu dem Gefühl von Käfern und den Fasern habe sie auch an einer schweren Depression, chronischer Müdigkeit und einer Schwächung des Immunsystems gelitten. Sie habe schließlich ihre Hausarztpraxis aufgeben müssen. .

Bush und der Schwindel über »substanzielle Gleichwertigkeit«

Es gibt nur wenige Informationen über Forschungen, welche die Morgellonsche Krankheit mit GMO-Nahrungsmitteln in Verbindung bringen. Normalerweise, d.h. wenn es der amerikanichen Politik darum ginge, sich um die öffentliche Gesundheit zu kümmern, gäbe es rigorose Untersuchungen, um den Ursprung solch einer Krankheit abzuklären und eine mögliche Verbindung zu genveränderten Nahrungsmitteln zu testen, die erst seit Kurzem Teil der Nahrung sind. Aber dem ist nicht so.

Seit 1992, als Präsident G. H. W. Bush eine Anordnung, die sogenannte »Substantial Equivalent Doctrine«, erließ, derzufolge alle genmanipulierten Pflanzen von den zuständigen Regierungsbehörden, wie der Food and Drug Administration (FDA) oder dem Landwirtschaftsministerium »substanziell gleichwertig« wie nicht-genveränderte Pflanzen – z.B. Mais, Sojabohnen oder Reis – behandelt werden sollten, hat die Regierung keine unabhängigen Langzeitstudien der möglichen Auswirkungen genmanipulierter Nahrungsmittel auf Menschen veranlasst – nicht einmal auf Ratten. Schlimmer noch: Die US-Regierung hat Richtlinien erlassen, die es verbieten, Produkte zu kennzeichnen, ob sie genmanipulierte Bestandteile enthalten oder nicht.

Die Regierung Bush, die damals von Monsanto beraten wurde, hat in voller Kenntnis der Umstände entschieden, sich auf die Test von Monsanto oder die Versicherungen anderer Firmen zu verlassen, ihre Produkte seien sicher. Allein von Monsanto ist bekannt, dass dort jahrzehntelang Testdaten frisiert wurden, um zu demonstrieren, dass Produkte wie Agent Orange oder gar Dioxin keine schädliche Wirkung auf ihre eigenen Angestellten hatte. Zu tolerieren, dass Monsanto und andere große GMO- Agroindustrieunternehmen ihre eigene Sicherheit bestimmen können, gleicht der bekannten Geschichte, dass ausgerechnet ein Fuchs den Hühnerstall bewachen soll. Amerikanische Wissenschaftler, die gegen diesen offensichtlichen Interessenskonflikt protestierten, wurden entlassen oder versetzt, um sie mundtot zu machen !!!

Zu einem noch alarmierenden Ergebnis kam Vitaly Citovsky, der entdeckte, dass die Fasern eine Substanz namens »Agrobacterium« enthalten, die dem New Scientist zufolge »kommerziell bei der Herstellung genetisch veränderter Pflanzen verwendet wird«. Das führt zu der sehr plausiblen Theorie, dass der regelmäßige Verzehr genveränderter Nahrungsmittel diese schwächende neue Krankheit hervorrufen könnte. Es ist höchst unwahrscheinlich, dass entweder die amerikanische FDA, oder Monsanto und andere Firmen dieser Hypothese nachgehen werden. Wie  Dr. Arpad Pusztai, einer der weltweit führenden GMO-Forscher, zu sagen pflegt: »Die GMO-Lobby behandelt uns wie menschliche Versuchskaninchen. Ich  will  kein  Versuchskaninchen  sein  !!!

Sie versauen sogar unser Trinkwasser

 

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